Begleitete Reise

Begleiteter Wildnis-Urlaub 2021 zwischen Mitte Juli und Mitte August

Wir freuen uns, Ihnen auch ein Angebot für einen begleiteten Wildnisurlaub unterbreiten zu können, das gerade für Wildnis-Einsteiger und Alleinreisende, Paare oder kleine Gruppen geeignet ist:

Voraussichtlich zwischen Mitte Juli und Mitte August 2021 werden wir auch vor Ort sein und mit Ihnen im Wildernessretreat wohnen. Wir werden Ihnen die wunderbare Gegend zeigen, bei allen Fragen mit Rat und Tat zur Seite stehen und für Ihr leibliches Wohl zu sorgen, nicht zuletzt unter Nutzung der besonderen Spezialitäten, die die Natur in den örtlichen Biogärten und Wäldern sowie Flüssen und Seen für uns bereit hält und die Sie so nirgends kaufen können.

Praktisch ist, dass in diesem Zeitraum die wunderbaren arktischen Äschen an der Grenze unseres Grundstücks den glasklaren O’Donnell River herauf ziehen und wir unser Mittagessen direkt vor der Haustür fangen können. Hier haben wir at the road’s end inmitten der unberührten Natur praktisch einen Privatfluss, der mit der Fliegen- und der Spinnrute unvergessliche Erlebnisse bietet.
Idyllische und produktive Hechtgewässer (Northern Pike) finden sich ebenfalls in unmittelbarer Nachbarschaft und natürlich der große Atlin Lake mit seinen starken Lake Trouts (Seesaiblingen) und weiteren Äschenkolonien.

Wenn Sie kein Angler sind und dennoch Interesse an einem begleiteten Wildnisurlaub haben, sind Sie natürlich auch willkommen. Es gibt unendlich viele andere spannende Möglichkeiten für Abenteuer rund um das Wildernessretreat.

Nähere Informationen

Weitere Erläuterungen finden Sie unter Buchung (begleitete Reise).
Die üblichen Angebote für Selbstversorger gibt es in diesem Jahr natürlich auch wieder. Auch hierzu erfahren Sie Näheres unter Buchung (unbegleitete Reise).

Wir freuen uns, wenn Sie andere Petrijünger und Wildnisfreunde auf die Urlaubsmöglichkeiten in Atlin hinweisen und stehen Ihnen bei Ihren Überlegungen zu einem Urlaub der besonderen Art gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Ein Angeltag im Wildernessretreat

Es beginnt mit der Auswahl des Geräts und des Angelgewässers.
Wie wäre es mit einer Fliegenrute am O’Donnell River direkt neben der Haustür. Wenn die Äschen da sind, dann wird man auch ein paar schöne Exemplare fangen, die man zum Abend hin dann leicht gesalzen und mehliert in Butter goldbraun braten kann. Danach kann man aus dem Palmer Lake noch rasch einen schönen Hecht (Northern Pike) holen, den man z.B. mit Zitronen und Apfelsinensaft marinieren, dann mit etwas Öl, Essig und Salz abschmecken und anschließend mit Zwiebelwürfeln und Brunnenkresse von der nahen warmen Quelle bestreuen kann. An den Warm Springs kommt man auf dem Rückweg vom Palmer Lake sowieso vorbei, und der notwendige Kresse-Vorrat ist rasch gepflückt. Das Ceviche ist eine wunderbare Vorspeise, die gut von etwas Sashimi vom fangfrischen Fisch begleitet werden kann. Dazu dann ein wenig gekühlten Weißwein, und zum Abschluss einen Kaffee auf dem Balkon, von dem aus man dem Schwarzbär beim Verzehr des Löwenzahns zuschauen kann – das war ein guter Tag.
Selbst engagierte Vegetarier werden wohl zustimmen, dass diese Art der Nahrungsbeschaffung und -verabeitung ganz etwas anderes ist als der Verzehr von industriell gefertigten Massenprodukten.

Im Wildernessretreat kann man die unterschiedlichsten Angeltechniken anwenden und auch erlernen: das Fliegenfischen, das Schleppfischen vom Kanu aus oder mit dem Motorboot (mit und ohne Downrigger), das Spinnfischen etc. Und in Atlin fängt man seine Fische, wunderschöne Tiere, die in glasklaren Wasser langsam abgewachsen sind und ganz wunderbar schmecken: die arktische Äsche, der nordische Hecht und die Lake Trout, eigentlich ein Saibling, der bis zu 80 Jahre alt wird und bis zu 20/30 Pfund schwer. Mit seinem festen roten Fleisch ist er “besser als jeder Lachs”, wie viele Einheimische sagen, und wir finden auch, dass die Lake Trout den Vergleich keineswegs zu scheuen braucht.